Releases: pop-up cola stereo
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No.: N 227
Format: LP/CD
Date: 2000
Tracklist:
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| 01 |
move your body |
| 02 |
headbanger |
| 03 |
be quick |
| 04 |
modulator |
| 05 |
pop-up-cola |
| 06 |
bonjour madame |
| 07 |
deep deep down |
| 08 |
jungle drums |
| 09 |
cha cha cha |
| 10 |
sitar a gogo |
| 11 |
born in the sixties |
| 12 |
smoke on the water |
| 13 |
walking |
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Der Mann ist bescheiden. Der Erfolg seines Debutalbums „Stereo“ ist ihm nicht zu Kopf gestiegen. Aber gefreut hat es Marcel Immel schon, dass seine quicklebendigen Schläge von Piep zu Pop auch jenseits des Ärmelkanals gut angekommen sind. Deshalb gleich den Verlockungen des Big Business nachgeben und die Offerte eines großen Plattenfirmenmulti annehmen, kam für ihn trotzdem nicht in Frage. Der Low Fi Generator kreiert seine „Beatz Electroniques Extraordinaires“ eben lieber weiter in der Atmosphäre seiner privaten Umgebung. „Das Leben zu Hause genießen“ hieß ein Titel auf seinem ersten Album. Und das war und ist keine Floskel, sondern Programm des Sound-Tüftlers aus Wiesbaden. Bloß kein Stress und kein Druck. Ideen wollen bis zu Ende gedacht und erst dann auf Band verewigt werden, wenn die Zeit reif dafür ist.
Das jüngste Ergebnis dieser Arbeitsweise trägt den Titel „Pop-Up-Cola“. Auf 13 Tracks, darunter eine unterhaltsame, nicht ganz ernst gemeinte Version des Deep Purple Klassikers „Smoke On The Water“, brennt der Low Fi Generator sein buntes Feuerwerk aus innovativen Klängen und stimulierenden Rhythmen ab. Erneut verblüfft er mit einem beinahe unerschöpflichen Reservoir an Stilen und Variationen. Dub, Breakbeats, Techno, Big Beat, Funk, Jazz, Sixties-Zitate und Karibik-Flair - Marcel Immel mischt bitlastige Elektronik und echte Instrumente zu verspielten Ton-Collagen und sampelt sich mit Witz und Verve durch die Pop-Geschichte. Immer wieder tauchen dabei überraschende Klangfärber auf: Gitarren, Sitar, Trompeten, Orgel, ein echter Drummer, seltsame Geräusche und und und. Unterlegt mit quirligen Grooves, zusammengebastelt aus exotischen Percussion- instrumenten und skurrilen Computerphantasien wird daraus ein prickelnder, höchst vitalisierender Cocktail, der seinem Namen „Pop-Up-Cola“ alle Ehre macht, zumal Immel seine Songs mit locker-leichten O-lá-lá-Melodien garniert, die ohne Abstriche das Qualitätssiegel „Purer Pop“ für sich in Anspruch nehmen können.
Mit „Pop-Up-Cola“ hat der Low Fi Generator wieder ein spritziges Stück Musik zusammengebastelt, das die klaffende Lücke zwischen „Move Your Body“ und „Feed Your Heart“ schließt und sowohl draußen in den Clubs, als auch im eigenen Wohnzimmer einfach rundum Spaß macht. „Pop-Up-Cola“ klingt nach rekordverdächtigem 5oo Meilen-Spagat.
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